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Äíåâíèê

Ïÿòíèöà, 15 Ôåâðàëÿ 2013 ã. 20:31 + â öèòàòíèê
Gottfried Benn
Rosen (1949)
Wenn erst die Rosen verrinnen
Aus Vasen oder vom Strauch
Und ihr Entblättern beginnen,
Fallen die Tränen auch.
Traum von der Stunden Dauer,
Wechsel und Wiederbeginn,
Traum – vor der Tiefe der Trauer:
Blattern die Rosen hin.
Wahn von der Stunden Steigen
Aller im Auferstehn,
Wahn – vor dem Fallen, dem Schweigen:
Wenn die Rosen vergehn.

×èòàòü äàëåå
PEROOO
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Äíåâíèê

Ïÿòíèöà, 15 Ôåâðàëÿ 2013 ã. 20:24 + â öèòàòíèê
Wandrers Nachtlied

Über allen Gipfeln
Ist Ruh,
In allen Wipfeln
Spürest du
Kaum einen Hauch;
Die Vögelein schweigen im Walde.
Warte nur, balde
Ruhest du auch.

Wandrers Nachtlied (íî÷íàÿ ïåñíü ñòðàííèêà = ïåñíü íà íî÷ü: die Nacht — íî÷ü + das Lied — ïåñíü)

Über allen Gipfeln (íàä âñåìè âåðøèíàìè: der Gipfel)
Ist Ruh (ïîêîé: die Ruhe),
In allen Wipfeln (âî âñåõ âåðõóøêàõ: der Wipfel)
Spürest du (÷óâñòâóåøü òû)
Kaum einen Hauch (åäâà = ïî÷òè íèêàêîãî äóíîâåíèÿ, äûõàíèÿ);
Die Vögelein (ïòè÷êè: das Vög(e)lein; der Vogel — ïòèöà) schweigen im Walde (ìîë÷àò â ëåñó: der Wald).
Warte nur (ïîäîæäè òîëüêî), balde (ñêîðî: bald)
Ruhest du auch (òû òîæå îòäîõíåøü, îáðåòåøü ïîêîé).

×èòàòü äàëåå
PEROOO
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Êîììåíòàðèè (3)

Ñòèõè Ìàðèíû Öâåòàåâîé íà íåìåöêîì ÿçûêå

Äíåâíèê

Ïÿòíèöà, 15 Ôåâðàëÿ 2013 ã. 19:24 + â öèòàòíèê
*****
Der verblichne Foliant hier
Hat für Frauen keinen Wert. –
Die ersehnte Ars Amandi
Einer Frau ist ganz die Erde.

Herz – ein Hexentrank der Liebe –
Mehr als alle treu.
Frauen sind schon in der Wiege
Jemands tiefer Sündenfall.

Ach, zum Himmel ist's zu weit!
Lippen nahn im nächtgen Blau …
– Gott, kein Strafgericht! – Du weiltest
Hier auf Erden nie als Frau!
29. September 1915

*****
 ãèáåëüíîì ôîëèàíòå
Íåòó ñîáëàçíà äëÿ
Æåíùèíû. – Ars Amandi
Æåíùèíå – âñÿ çåìëÿ.

Ñåðäöå – ëþáîâíûõ çåëèé
Çåëüå – âåðíåå âñåõ.
Æåíùèíà ñ êîëûáåëè
×åé-íèáóäü ñìåðòíûé ãðåõ.

Àõ, äàëåêî äî íåáà!
Ãóáû – áëèçêè âî ìãëå …
– Áîã, íå ñóäè! – Òû íå áûë
Æåíùèíîé íà çåìëå!
29 ñåíòÿáðÿ 1915
×èòàòü äàëåå
PEROOO
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Êîììåíòàðèè (5)

Ñòèõè Èâaía Áóíèía ía íåìåöêîì ÿçûêå

Äíåâíèê

Ïÿòíèöà, 15 Ôåâðàëÿ 2013 ã. 19:01 + â öèòàòíèê
*****
Glücklich bin ich, wenn du deine blauen
Augen auch zu mir einmal erhebst;
Junge Hoffnung kann ich dort erschauen –
Wolkenlose Tageshimmel sehn.

Traurig bin ich, wenn im tiefen Schweigen
Du die dunklen Wimpern sinken lässt:
Dein Gefühl magst schüchtern du nicht zeigen,
Dass du liebst, weißt du wohl noch nicht selbst.

Immer, stets und ohne sich zu ändern,
Leuchtet meine Seele nah bei dir …
Liebe Freundin, preisen muss ich ständig
Deine Schönheit, deiner Jugend Zier.
1898
*****
Ñ÷àñòëèâ ÿ, êîãäà òû ãîëóáûå
Î÷è ïîäíèìàåøü íà ìåíÿ:
Ñâåòÿò â íèõ íàäåæäû ìîëîäûå –
Íåáåñà áåçîáëà÷íîãî äíÿ.

Ãîðüêî ìíå, êîãäà òû, îïóñêàÿ
Òåìíûå ðåñíèöû, çàìîë÷èøü:
Ëþáèøü òû, ñàìà òîãî íå çíàÿ,
È ëþáîâü çàñòåí÷èâî òàèøü.

Íî âñåãäà, âåçäå è íåèçìåííî
Áëèç òåáÿ ñâåòëà äóøà ìîÿ…
Ìèëûé äðóã! Î, áóäü áëàãîñëîâåííî
Êðàñîòà è ìîëîäîñòü òâîÿ!
1898
×èòàòü äàëåå
PEROOO
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Êîììåíòàðèè (8)

Ñòèõè Aííû Aõvaòîâîé ía íåìåöêîì ÿçûêå

Äíåâíèê

Ïÿòíèöà, 15 Ôåâðàëÿ 2013 ã. 18:55 + â öèòàòíèê

König Grauauge
Sei mir gerühmt, unausweichlicher Schmerz!
König Grauauge starb gestern das Herz.
Der herbstliche Abend war purpurn und schwül.
Mein Mann kam nach Hause und sagte mir kühl:
»Weißt du, man brachte ihn heim von der Jagd,
Den Leib bei der alten Eiche man barg.
Die arme Königin, jung anzuschaun!
Im Lauf einer Nacht ist sie völlig ergraut.«
Er fand seine Pfeife auf dem Kamin
Und ging dann zur Arbeit, die nächtlich beginnt.
Ich wecke jetzt auf mein Töchterlein fein,
Schau in ihre Augen, die grauen, hinein.
Es flüstern die Pappeln vom Fenster her:
»Es gibt deinen König auf Erden nicht mehr …«
10. Dezember 1910, Carskoe Selo

Ñåðîãëàçûé êîðîëü
Ñëàâà òåáå, áåçûñõîäíàÿ áîëü!
Óìåð â÷åðà ñåðîãëàçûé êîðîëü.

Âå÷åð îñåííèé áûë äóøåí è àë,
Ìóæ ìîé, âåðíóâøèñü, ñïîêîéíî ñêàçàë:
«Çíàåøü, ñ îõîòû åãî ïðèíåñëè,
Òåëî ó ñòàðîãî äóáà íàøëè.
Æàëü êîðîëåâó. Òàêîé ìîëîäîé!…
Çà íî÷ü îäíó îíà ñòàëà ñåäîé».
Òðóáêó ñâîþ íà êàìèíå íàøåë
È íà ðàáîòó íî÷íóþ óøåë.
Äî÷êó ìîþ ÿ ñåé÷àñ ðàçáóæó,
 ñåðûå ãëàçêè åå ïîãëÿæó.
À çà îêíîì øåëåñòÿò òîïîëÿ:
«Íåò íà çåìëå òâîåãî êîðîëÿ…»
11 äåêàáðÿ 1910, Öàðñêîå Ñåëî
×èòàòü äàëåå
PEROOO
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